Lohnt sich Solar auch im Winter? Ja — auch wenn der Ertrag geringer ist als im Sommer, ist die Gesamtbilanz überzeugend.
Winterproduktion realistisch betrachtet
Rund 25 Prozent des Jahresertrags fallen auf Oktober bis Februar. Im Dezember produziert eine 10-kWp-Anlage 5 bis 15 kWh pro Tag statt 50 bis 60 kWh im Sommer. Dieser Winterstrom ist dennoch wertvoll.
Warum weniger Ertrag?
Kürzere Tage mit nur 8 statt 16 Stunden Licht, tieferer Sonnenstand und mehr Wolken und Hochnebel reduzieren die Produktion. Im Mittelland ist Hochnebel der grösste Faktor.
Mehr Winterertrag erzielen
Steilere Dächer mit 45 Grad fangen die tief stehende Wintersonne besser ein. Fassadenanlagen können im Winter sogar mehr liefern als Dachanlagen. Schnee rutscht von steilen Dächern schneller ab.
Alpine Standorte als Vorteil
In den Bergen scheint im Winter deutlich mehr Sonne als im nebelverhangenen Mittelland. Alpine Solaranlagen produzieren im Winter oft deutlich mehr als Anlagen im Flachland.
Winterstrom optimal nutzen
Begrenzten Winterertrag möglichst direkt verbrauchen. Batteriespeicher speichern auch kleine Mengen für den Abend. Wärmepumpe bei Sonnenschein laufen lassen für maximale Nutzung.
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