Immer mehr Schweizer Hausbesitzer interessieren sich für einen Batteriespeicher. Die Idee: Tagsüber Solarstrom speichern, abends nutzen. Doch lohnt sich die Investition?
Wie funktioniert ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später zur Verfügung. Moderne Speicher basieren auf Lithium-Ionen-Technologie mit Wirkungsgraden über 95%. Die Steuerung erfolgt automatisch über den Wechselrichter.
Eigenverbrauch steigern
Ohne Speicher nutzt ein Haushalt nur 25 bis 35 Prozent des Solarstroms direkt. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 60 bis 80 Prozent. Bei einer 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher bringt das rund CHF 800 zusätzliche Ersparnis pro Jahr.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Ein 10-kWh-Speicher kostet CHF 8'000 bis CHF 10'000 und amortisiert sich in 9 bis 12 Jahren. Die Lebensdauer beträgt 10 bis 15 Jahre. Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich stetig durch sinkende Speicherpreise und steigende Stromkosten.
Die richtige Grösse
Die Speicherkapazität sollte etwa dem täglichen Verbrauch entsprechen. Für eine vierköpfige Familie empfehlen sich 8 bis 10 kWh. Ein zu grosser Speicher wird im Winter nie voll geladen und rechnet sich daher schlechter.
Führende Hersteller
BYD bietet skalierbare Speicher, Tesla die Powerwall, Huawei die LUNA-Serie und Fronius integrierte Systeme. Alle bieten zuverlässige Qualität mit mindestens 10 Jahren Garantie. Ihr Installateur berät Sie zur besten Lösung.
Fazit
Ein Speicher lohnt sich besonders für Familien, die tagsüber wenig zu Hause sind, ein E-Auto laden oder möglichst unabhängig sein möchten. Die Preise sinken stetig und machen Speicher immer attraktiver.
Jetzt Ihr Solarpotenzial berechnen
Finden Sie heraus, wie viel Sie mit einer Solaranlage sparen können.
Zum PV-Rechner ➔